Fermentierte Lebensmittel unterstützen deine Darmgesundheit und können sich positiv auf deine Schuppenflechte auswirken. Im Supermarkt findest du viele fermentierte Produkte wie Joghurt, Sauerkraut und Kombucha. Diese sind jedoch fast immer pasteurisiert und verlieren durch das Erhitzen Probiotika und Vitamine. Die wertvollen Inhaltsstoffe mit all ihren positiven Effekten gehen verloren. Die Lösung lautet daher: selbst Fermentieren! Das ist nicht nur günstig und gesund, es macht auch noch ziemlich viel Spaß. Wie du ganz einfach damit startest, erfährst du hier.

Keine Angst vor Fermentieren

Wenn man sich das erste Mal über Fermentieren informiert, kann es schon etwas einschüchternd sein. Es klingt irgendwie aufwendig und einiges kann dabei schiefgehen. Zum Beispiel könnte sich Schimmel auf dem Kombucha bilden oder das Gemüse verderben. Das muss es aber nicht! Ich habe letzten August damit angefangen und bisher sind alle meine Fermente geglückt. Das liegt aber auch daran, dass ich Hilfe von Fairment und der Fairment-Community hatte!

Was ist Fairment?

Fairment ist ein Berliner Start-Up, das Mikroorganismen wieder in die Küche einziehen lässt. Ihre Mission: Das wertvolle Wissen über Fermentation zu verbreiten. Dabei liegt dem Team vor allem das Bewusstsein für die eigene Gesundheit und Nachhaltigkeit am Herzen. Alle Fairment-Produkte sind bio, nicht pasteurisiert und ein Teil der Erlöse geht an soziale Einrichtungen in Berlin.

Auf ihrer Webseite findest du kostenlose Informationen und Rezepte, um mit dem Fermentieren zu starten. Außerdem kannst du hier Starterkulturen wie Kombucha-Pilze, Kefir-Kristalle oder Ginger-Bugs sowie notwendiges Equipment wie Sauerkrautstampfer oder Gläser kaufen.

Ich habe letztes Jahr mit dem Wasserkefir-Set gestartet. Das Set enthält alles was man zum Loslegen braucht: Gläser, Kristalle, Flaschen und eine einfache Anleitung. Seit dem fermentiere ich mit meinen Kristallen Wasser mit Früchten oder Biosäften. Das Ferment, das daraus entsteht, ist eine leckere, säuerliche Limonade. Mein Lieblingswasserkefir gibt es endlich wieder im Sommer: Limette mit Erdbeeren aus unserem Garten.

Und jetzt du!

Ich habe bei Fairment angefragt, ob sie für Farbenhaut ein Einsteigerrezept hätten, das einfach jedem gelingt. Gerne unterstützt Fairment unsere Ernährungsreihe und schickt uns auch noch ein paar motivierende Worte!

Fermentation mag auf den ersten Blick verwirrend und beängstigend wirken, ist dabei aber eine ganz einfache und ungefährliche Art der Zubereitung von Lebensmitteln. Nicht umsonst nennt man es auch Kochen ohne Feuer. Es macht Lebensmittel nicht nur länger haltbar, sondern versorgt dich auch mit probiotischen Bakterien und aktiven Enzymen. Das unterstützt die Verdauung, ohne dass die Vitalstoffe des Lebensmittels durch Erhitzen zerstört werden. Fermentation ist nachhaltig, ökologisch, gesund und lecker., so Viktor Baisel vom Fairment-Team.

Hier kommt das einfache und gelingsichere Einsteigerrezept Ingwer-Karotten von Fairment. Da es sich um ein wildes Ferment handelt – die Mikroorganismen, die du zum Fermentieren benötigst, befinden sich bereits auf dem Lebensmittel – brauchst du dafür keine Starterkultur zu kaufen.

Ingwer Karotten

Ausrüstung:

1 Bügelglas oder Glas mit einem Deckel etwa 1 L Fassung (das findest du zum Beispiel hier)

Gewicht aus Glas oder Ton zum Beschweren (zum Beispiel diese Glasgewichte, du kannst aber auch einen anderen schweren Gegenstand benutzen)

Zutaten:

4 große Karotten
1 etwa daumengroßes Stück Ingwer
2 Zehen Knoblauch
20 g Salz
Optional: Chilipulver

Zubereitung:

  1. Karotten schälen und in Stifte gleicher Dicke schneiden. Achtung die Stifte sollten mindestens 5 cm kürzer sein, als dein Glas hoch ist!
  2. Den Ingwer und Knoblauch schälen und in dünne Scheibchen schneiden.
  3. 20 g Salz in einem Liter Wasser auflösen. Das ist die Salzlake.
  4. Karottenstifte und die Ingwer- und Knoblauchscheiben abwechselnd in das Glas schichten. Wer es schärfer mag, gibt noch ein wenig Chilipulver nach Bedarf dazu.
  5. Das Glas mit der Lake auffüllen, bis alles von der Flüssigkeit bedeckt ist.
  6. Mit einem Gewicht das Ferment beschweren, damit nichts an die Oberfläche dringen kann und die Karotten mit Lake bedeckt bleiben.
  7. Das Glas luftdicht verschließen und an einem warmen Ort aufbewahren.
  8. Die Karottenstifte für 3 bis 4 Wochen fermentieren lassen. Danach können sie problemlos länger im Kühlschrank aufbewahrt werden.

 

Hier findest du alle wichtigen Informationen, um zu starten

Fermentieren liegt im Trend! Mittlerweile findest du jede Menge Infos online! Wir haben die besten Links für dich zusammengestellt: 

Unser Fazit

Fermentieren ist günstig, macht Spaß und kann sich positiv auf deine Schuppenflechte auswirken. Ein Versuch ist es definitiv Wert!

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