Wusstest du, dass dein Lebensstil einen großen Anteil am Ausbruch oder der Verschlechterung deiner Psoriasis haben kann? Hier spielen viele Faktoren, wie die Ernährung, Bewegung oder Stress eine wichtige Rolle. Wir stellen dir hier vor, warum dies der Fall ist. Am Ende hast du die Möglichkeit, den Einfluss deines Lebensstils auf deine Psoriasis in unserem kostenlosen Risiko-Rechner zu checken.

Psoriasis: Auslöser und Diagnose

In vielen Fällen dauert es einige Zeit, bis die Diagnose Schuppenflechte bei einem Patienten gestellt wird. Oft wird die Rötung der Haut mit anderen Krankheiten, die ähnliche Symptome aufweisen, verwechselt. Wenn bei dir noch nicht klar ist, um welche Krankheit es sich handelt, solltest du unbedingt einen Spezialisten aufsuchen. Hier ist in der Regel der Hautarzt die erste Anlaufstelle. Dieser wird dich auch in Richtung medikamentöse Therapie beraten, um deine Haut zu behandeln.

Viele wissenschaftliche Studien zeigen, dass Psoriasis von einer ganzen Reihe an Auslösern, sogenannten Triggern, verursacht, aufrechterhalten und auch verschlechtert wird. Dies können genetische Faktoren (es gibt aber nicht „das“ Psoriasis-Gen), äußerliche Einflüsse wie Wetter, UV-Strahlung oder die Einnahme bestimmter Medikamente sein. Der Lebensstil, also deine “ Verhaltensweisen, Interaktionen, Meinungen, Wissensbestände und bewertende Einstellungen“ (Zitat Stefan Hradil), wird dabei oftmals unterschätzt, wenn es um die Ausprägung der Schuppenflechte geht.

 

 

Welche Faktoren spielen hier eine Rolle?

Immer mehr kristallisiert sich dabei heraus, dass eine gesunde Ernährung und eine damit verbundene intakte Darmflora großen Einfluss auf die Psoriasis haben. Dabei kommt es unter anderem auf bestimmte Lebensmittel an, die der Körper nur schlecht verwerten kann. Auch haben Alkohol und Nikotin einen negativen Einfluss auf die Haut. Zudem stellt Übergewicht eine große Herausforderung für den Körper dar, welche sich stark auf die Psoriasis auswirken kann.

Daneben gilt Stress als einer der wichtigsten Auslöser von Psoriasis. Wenn du also regelmäßig unter „überlastet“ bist, dann kann sich dies auch auf deine Haut auswirken. Nicht nur um Stress abzubauen, sondern auch um den Körper fit zu halten und Krankheiten vorzubeugen, ist ausreichende Bewegung nötig. Wenn du deinen Körper dabei nicht täglich etwas forderst, kann dies ebenfalls negative Folgen für deine Gesundheit und Hauterkrankung haben.

Zudem gibt es noch eine ganze Reihe an weiteren Faktoren, die sich negativ auf die Psoriasis auswirken können. Dies sind z.B.:

  • Umwelteinflüsse
  • Infektionen
  • Reizung der Haut
  • psychische Auswirkungen
  • Einnahme von Medikamenten

Die Veränderung deines Lebensstils kann „Wunder“ bewirken

Genau an diesen Punkten kannst und solltest du ansetzen. Viele Patienten haben uns in der Vergangenheit berichtet, dass sie die Psoriasis durch eine gezielte und konsequente Änderung des Lebensstils in den Griff bekommen haben. Dabei wurde von einer Reduktion der Rötungen sowie Schuppung bis hin zu einem Absinken der Entzündungsmarker im Körper berichtet. Der Einfluss des Lebensstils wird auch immer mehr durch wissenschaftliche Studien untermauert, welche zu ähnlichen Ergebnissen gelangen. Erwarte dir aber keine kurzfristigen Wunder, sondern stelle dich auf einen langfristigen Prozess ein.

Jede Psoriasis ist anders

Denn niemand kann dir ein Patent-Rezept liefern. Es gibt keine allgemeingültigen, eindeutigen Dos and Donts, die bei jedem Patienten zu einer Verbesserung oder Verschlechterung der Hauterkrankung führen. Jedoch gibt die Wissenschaft und Praxis uns viele Hinweise, an welchen Stellen wir bzgl. unseres Lebensstils ansetzen können.

Unser Appell hier an dich ist, Abstand von Wundermitteln und Therapien, die dir große Versprechen machen, zu nehmen. Viel mehr ist jede Psoriasis anders und somit gilt es für dich als Betroffenen herauszufinden, welche Trigger dich betreffen.

Das Gefühl der Machtlosigkeit

Vielleicht hast du schon bemerkt, dass es viele Faktoren gibt, die deine Psoriasis beeinflussen können. Zudem ist die Hauterkrankung vielseitig und komplex. Daneben gibt es für die Behandlung eine ganze Menge verschiedener Spezialisten, welche nicht zusammenarbeiten (z.B. kann dir dein Hautarzt nichts über deine Ernährung sagen, kommuniziert aber auch nicht mit deinem Ernährungsberater). Um also aktiv Einfluss auf die Psoriasis zu nehmen, musst du viel über deinen Körper und Krankheit wissen.

Oft ist dies ein langer Weg mit vielen Höhen und Tiefen, den du (gefühlt) alleine zurücklegen musst. Bei vielen Patienten stellt sich so gleich zu Beginn oder im Laufe der Zeit ein starkes Gefühl der Überforderung und Machtlosigkeit ein. Falls du also irgendwann an den Punkt kommst, an dem du nicht mehr weiter weißt: Du bist nicht alleine!

Hol dir Hilfe!

Wenn du es erst gar nicht so weit kommen oder das Gefühl der Machtlosigkeit und Überforderung hinter dir lassen möchtest, dann scheue dich nicht davor, dir Hilfe zu holen. Dies kann im ersten Schritt der Arzt deines Vertrauens sein. Dieser kann dir, gerade in akuten Phasen, mit hoch spezialisierten Therapiemöglichkeiten helfen. So kann das Ziel der Linderung der Psoriasis oder die Erscheinungsfreiheit forciert werden, auch wenn „nur“ die Symptome behandelt werden.

Um auch langfristig die Ursachen der Schuppenflechte zu klären, solltest du neben dem regelmäßigen Besuch beim Arzt:

  • die Krankheit besser verstehen sowie
  • deinen Körper kennen.

Hier kannst du im ersten Schritt viele Informationen zu deiner Krankheit einholen (was du ja z.B. mit dem Lesen dieses Textes machst). Je mehr du über die Schuppenflechte weißt, desto besser wirst du sie verstehen und auch Ansatzpunkte zur Veränderung identifizieren können. Da jedoch jede Psoriasis anders ist und jeder Körper auf Einflüsse anders reagiert, ist der zweite Schritt, dich mit deinem Körper zu beschäftigen. Finde beispielsweise heraus, ob das wohl verdiente Feierabendbier gut für dich, eine 60-Stunden-Woche nicht doch zu viel ist oder ob der tägliche Weg zur U-Bahn als Bewegung für dich ausreicht.

Auch bei diesen Punkten kannst du auf fachkundige Hilfe zurückgreifen. Es gibt beispielsweise spezialisierte Ernährungs- oder Bewegungsberater, ganzheitliche Ärzte oder Heilpraktiker, die sich auf die Analyse des Lebensstils spezialisiert haben.

Du kannst auch direkt mit unser Risiko-Analyse beginnen. Hier gehen wir genau auf deine individuelle Situation ein und helfen dir, deine Krankheit und deinen Körper besser zu verstehen. Probier es doch einfach aus. Es ist kostenlos…

Der Risiko-Rechner

Nachdem du den Fragebogen ausgefüllt hast, bekommst du deinen persönlichen Risikowert per E-Mail mitgeteilt und wir stellen dir deine individuellen Risikofaktoren im Detail vor.

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