Was ist Psoriasis / Schuppenflechte? – Grundwissen

von | Feb 11, 2019 | Schuppenflechte / Psoriasis Grundwissen | 0 Kommentare

Psoriasis / Schuppenflechte – Was ist das?

Psoriasis, im deutschsprachigem Raum auch Schuppenflechte genannt, ist eine nicht-ansteckende Hauterkrankung, bei der sich die Hautzellen viel schneller erneuern, als bei normaler Haut.

In der Regel erneuert sich unsere Haut ungefähr einmal pro Monat. Bei diesem Prozess entstehen komplett neue Hautzellen. Die alten und verhornten Zellen werden dabei einfach abgestoßen und fallen ab. Ein gesunder Mensch ohne Schuppenflechte (Psoriasis) bekommt davon in der Regel überhaupt nichts mit.

Schuppenflechte führt zu einem dicken, fleckigen, roten Ausschlag mit silbrigen, weißen Schuppen. Die häufigste Form ist die sogenannte Plaque-Psoriasis.

Schuppenflechte kann überall am Körper auftreten, aber zeigt sich am häufigsten auf der Kopfhaut, den Ellbogen, den Knien und dem unteren Rücken.

Kinder können an Psoriasis erkranken, aber Psoriasis tritt häufiger bei Erwachsenen auf.

Was passiert bei Schuppenflechte (Psoriasis) auf der Haut?

Um zu verstehen, was bei Schuppenflechte (Psoriasis) passiert, müssen wir einen genauen Blick auf die oberste Hautschicht (Epidermis) werfen:

Während sich der Erneuerungszyklus bei gesunder Haut auf 26 bis 28 Tage erstreckt, ist dieser Prozess bei Psoriasis-Patienten auf sechs bis sieben Tage verkürzt.

Die Folge ist eine Überproduktion an Hautzellen, mit denen unserer Körper nicht zurechtkommt. Darum sammeln sich die Zellen verstärkt an der Hautoberfläche an, was wiederum zu einer starken Schuppenbildung und Verhornung führt.

Gleichzeitig bilden sich darunter kleine Blutgefäße, die zu den typischen, stark geröteten Hautarealen und Entzündungen führen.

Symptome von Schuppenflechte

Bei Schuppenflechte (Psoriasis) produziert der Körper jedoch innerhalb weniger Tage so viele neue Hautzellen, dass er gar nicht mehr weiß, wohin damit. Dadurch wird der natürliche Regenerationsprozess der Haut gestört und verhornte Hautzellen sammeln sich verstärkt auf der Hautoberfläche an.

Das führt zu den typischen Symptomen der Schuppenflechte (Psoriasis):  

  • Trockene Haut,
  • verhornte und rote Flecken auf der Haut,
  • massiver Juckreiz.

Wenn die Psoriasis beginnt, kann es zu einigen roten Beulen auf der Haut kommen. Diese können größer und dicker werden und dann Schuppen bilden.

Die Flecken können sich zusammenfügen und große Teile des Körpers bedecken. Der Ausschlag kann jucken und unangenehm sein und er kann leicht beginnen zu bluten, wenn du ihn reibst oder kratzt.

Ist Schuppenflechte (Psoriasis) ansteckend?

Psoriasis bezeichnet eine chronisch verlaufende Hautkrankheit, bei der die Haut Schuppen bildet und entzündlich gerötet ist.

Was viele Menschen dabei leider immer noch nicht wissen: Schuppenflechte (Psoriasis) ist nicht ansteckend!

Auswirkungen von Psoriasis – Psychisch und körperlich

Gerade die psychische Belastung sollte als Auswirkung von Schuppenflechte (Psoriasis) nicht vernachlässigt werden. So schätzen Betroffene laut einer Studie ihre Lebensqualität niedriger als von Krebs oder Arthritis betroffene Personen ein, obwohl die Krankheit in vielen Fällen „nur“ äußerlich auftritt.

Ähnlich verhält es sich bei der Lebensqualität bezüglich körperlicher Belastung. Typ2 Diabetes, Depressionen sowie Krebs zeigen weniger negativen Einfluss auf die Lebensqualität als Schuppenflechte (Psoriasis).

2014 nahm daher die Weltgesundheitsorganisation WHO Schuppenflechte (Psoriasis) als fünfte nicht ansteckende Erkrankung als besonders zu unterstützende Krankheit auf und stufte sie als schwerwiegend ein.

Lies dazu: „Der Einfluss von Psoriasis auf die Lebensqualität

Die Rolle des Immunsystems bei Psoriasis

Psoriasis zählt zu den Autoimmunerkrankungen. Darum steckt die Ursache für die Fehlfunktion im Immunsystem. Das Immunsystem ist der natürliche Schutzapparat des menschlichen Körpers und ist für die Erhaltung unserer Gesundheit zuständig.

Erkennt das Immunsystem einen Störfaktor (Viren, Bakterien, Verletzungen, etc.), setzt die natürliche Körperabwehr ein, bis das Problem behoben ist. Mit Schuppenflechte (Psoriasis) ist der Immunmechanismus der Haut jedoch gestört.

Obwohl kein Gefahrenherd existiert, läuft das Immunsystem auf Hochtouren und greift körpereigenes Gewebe an. Auf diese Weise entsteht eine chronische Entzündung, deren unmittelbare Folge der beschleunigte Hauterneuerungsprozess ist.

Ursache und Auslöser von Schuppenflechte (Psoriasis):

Was verursacht Psoriasis?

Wissenschaftler sind sich nicht ganz sicher, was die Psoriasis verursacht, aber sie ist mit einem Problem mit deinem Immunsystem verbunden, der Abwehr deines Körpers gegen Krankheitserreger.

Wenn du Psoriasis hast, greift dein Immunsystem fälschlicherweise gesunde Hautzellen an, als ob es eine Infektion bekämpfen würde. Dein Körper reagiert, indem er alle paar Tage neue Hautzellen bildet, anstatt der üblichen 4 Wochen. Diese neuen Hautzellen bauen sich auf der Körperoberfläche auf und bilden einen Ausschlag.

Auslöser von Psoriasis

Wir wissen, dass die genetische Veranlagung bei Psoriasis eine entscheidende Rolle spielt. Kommt Psoriasis bereits in der Familie vor, steigt auch das Risiko selbst daran zu erkranken. Das alleine reicht jedoch meist nicht aus. Neben der genetischen Veranlagung spielen noch „externe Auslöser“, sogenannte Trigger, eine entscheidende Rolle. Diese können auch im Krankheitsverlauf immer wieder zu Schüben führen.

Trigger / Auslöser für Schuppenflechte:

  • Stress
  • Hautverletzungen (z. B. Wunden, Sonnenbrand)
  • Infektionserkrankungen (z. B. Streptokokken)
  • Übergewicht
  • Hormonelle Umstellung (z. B. Pubertät)
  • Medikamente (z. B. Betablocker)
  • Rauchen
  • Erhöhter Alkoholkonsum
  • Hygienisierung
  • Leaky Gut Syndrom

Kommen Veranlagung und Trigger zusammen, führt das zu einer Fehlsteuerung des Immunsystems.

Durch das Zusammenspiel vielseitiger Faktoren ist es unmöglich, vorherzusagen, wann und in welcher Form die Psoriasis ausbrechen wird. Das gilt natürlich auch andersherum: Selbst wenn eine Veranlagung in der Familie erkennbar ist, zeigt sich nicht zwingend auch die Erkrankung bei den nahen Verwandten.

Diagnose von Schuppenflechte

Bei Schuppenflechte kann der Arzt in der Regel eine Diagnose stellen, indem er Haut, Kopfhaut und Nägel untersucht. Möglicherweise muss er eine Probe deiner Hautzellen nehmen und sie unter einem Mikroskop betrachten, um die Diagnose zu bestätigen.

Wenn du Schwellungen und Schmerzen in deinen Gelenken hast, kann dein Arzt auch Bluttests und Röntgenaufnahmen anordnen, um nach Arthritis zu suchen.

Formen von Schuppenflechte (Psoriasis)

Keine Schuppenflechte (Psoriasis) verläuft wie die andere. Oft tritt Psoriasis in Schüben auf, sodass sich Phasen mit Beschwerden und ohne Beschwerden abwechseln. Grundsätzlich unterscheidet die Medizin zwei Arten von Psoriasis

Schuppenflechte (Psoriasis) Typ 1

Schuppenflechte (Psoriasis) Typ 1 tritt zum ersten Mal im Alter zwischen 15 und 25 Jahren auf. Die Patienten leiden an einem ausgedehnten Befall und immer wiederkehrenden Schüben. In den meisten Fällen sind bereits andere Fälle in der Familie bekannt. Schuppenflechte (Psoriasis) Typ 1 betrifft ca. 75 % der Betroffenen.

Schuppenflechte (Psoriasis) Typ 2

Schuppenflechte (Psoriasis) Typ 2 tritt zum ersten Mal nach dem 40. Lebensjahr ein. Der Verlauf ist weniger aggressiv als bei Typ 1. In der Regel besteht kein familiärer Zusammenhang. Schuppenflechte (Psoriasis) Typ 2 betrifft ca. 25 % der Betroffenen.

Ausprägungen von Schuppenflechte (Psoriasis)

Um eine präzise Diagnose stellen zu können, unterscheiden Hautärzte verschiedene Ausprägungen von Psoriasis:

Psoriasis vulgaris oder Plaque-Psoriasis

Psoriasis vulgaris oder Plaque-Psoriasis ist die häufigste Form der Schuppenflechte. Patienten finden am ganzen Körper rötliche, scharf abgegrenzte Flecke bzw. Plaques, die flächig mit silberfarbeben Schuppen bedeckt sind und von Juckreiz begleitet werden. Form und Größe der Flecken können unterschiedlich sein. Sie kommen am meisten am Oberkörper, den Ellbogen, Knien und der Kopfhaut vor.

Psoriasis guttata

Psoriasis guttata zeichnet sich durch eine Vielzahl vereinzelter stecknadelkopfgroße Läsionen am ganzen Körper aus. Sie betrifft meistens Kindern und Jugendlichen, bei denen eine Infektionserkrankung vorausging. Bei dieser Form von Psoriasis verschwinden die Symptome nach einem ersten Ausbruch oft wieder vollständig. Sie kann jedoch auch im weiteren Verlauf als klassische Psoriasis wieder auftreten.

Psoriasis inversa

Psoriasis inversa taucht als stark gerötete Fläche in Hautfalten auf. Da sich durch die Reibung der Haut keine Schuppen absetzten können, sind hier die Herde sehr glatt. In der Regel wird diese Form von Schuppenflechte von anderen Ausprägungen der Erkrankung begleitet.

Psoriasis pustulosa

Psoriasis pustulosa ist eine Art Komplikation der Psoriasis vulgaris. Es bilden sich Bläschen und Pusteln auf der Hautoberfläche. Meistens betroffen sind davon die Handflächen und Fußsohlen sowie Finger und Nägel.

psoriatische Erythrodermie

Erythrodermie ist eine besonders schwere Form von Psoriasis, bei der fast die gesamte Hautfläche betroffen ist. Starker Juckreiz und Temperaturempfindlichkeit ist eine häufige Begleiterscheinung in diesem Stadium. Die Haut ist trocken und reißt bei geringster Belastung. Betroffene mit diesen Symptomen sollten umgehend eine Arzt konsultieren!

Nagel-Psoriasis

Nagel-Psoriasis haben wir einen eigenen Beitrag gewidmet.

Bis zur Hälfte der Menschen mit Hautplaques haben auch eine Psoriasis der Nägel. Dadurch sehen deine Nägel gelblich-rot aus. Deine Nägel können auch zerbröckeln, sich verkrusten oder gerillte Linien bekommen. Fast jeder mit Psoriasis der Nägel hat auch Psoriasis irgendwo anders auf der Haut.

Im Prinzip kann jede Körperstelle von Schuppenflechte betroffen sein. Am häufigsten finden sich Herde am Ellbogen, Knie, dem Rücken und der Kopfhaut. Wichtig zu wissen ist, dass ca. fünf bis fünfzehn Prozent aller Betroffenen auch eine Psoriasis-Arthritis einhergehen kann. Damit ist eine entzündliche Erkrankung der Gelenke gemeint, welche besonders häufig an Händen, Füßen oder der Wirbelsäule auftritt.

Psoriasis Arthritis

Einige Menschen mit Schuppenflechte erkranken möglicherweise an psoriatischer Arthritis. Psoriasis Arthritis verursacht Schwellungen und Schmerzen in den Gelenken und kann es schwierig machen, sie für alltägliche Aufgaben zu nutzen.

Psoriasis-Arthritis kann in jedem Alter auftreten, aber sie ist am häufigsten zwischen 30 und 50 Jahren.

Außerdem:

  • Seborrhoische Psoriasis
    Seborrhoische Psoriasis ist eine Form der Psoriasis vulgaris. Aber in diesem Fall mit schwacher, gelblicher Schuppung. Deswegen wird diese Form auch oft mit einem seborrhoisches Ekzem verwechselt. Es wird auch als Seborrhiasis bezeichnet.
  • Psoriasis capitis
    Form der Schuppenflechte am Kopf die sich bis zu 80 % an der behaarten Kopfhaut manifestiert (Psoriasis capillitii).

Therapie von Schuppenflechte

Trotz intensiver Forschung ist die Ursache von Psoriasis bisher nicht bekannt. Jedoch gibt es eine ganze Reihe an wirksamen Therapie-Möglichkeiten, welche die Symptome spürbar lindern oder sogar komplett auslöschen können. Das Spektrum reicht dabei von Cremes, über Lichttherapien bis hin zu immununterdrückenden Biologicals.

Farbenhaut nimmt sich durch einen ganzheitlichen Ansatz all dieser Themen und Problematiken an. Lies die Mission, die dahinter steht.

Behandlung mit Salben

Wenn du an leichter bis mittelschwerer Schuppenflechte leidest, kannst du eine Erleichterung durch Hautcremes bekommen. Sie können Entzündungen, Juckreiz und das Wachstum von Hautzellen reduzieren.

Einige Beispiele sind Steroidcremes, Feuchtigkeitsspender, Salicylsäure, Anthralin, Retinoide, Calcipotrien (eine Form von Vitamin D) und Steinkohlenteer. Teershampoos sind hilfreich bei Psoriasis der Kopfhaut.

Lichttherapie

Wenn du eine mittelschwere bis schwere Psoriasis hast, kann die Lichttherapie mit UVB helfen. Dadurch wird die Haut unter Einwirkung von ultraviolettem Licht behandelt. Es wird in der Arztpraxis oder zu Hause mit einem leichten Gerät durchgeführt.

PUVA ist eine Form der Lichttherapie, die ein Medikament namens Psoralen mit UVA-Licht kombiniert. PUVA und UVB-Phototherapie können helfen, die Psoriasis zu beseitigen. Zu den Nebenwirkungen gehören Kopfschmerzen, Übelkeit und Müdigkeit. Jede Behandlung kann zu Hautkrebs führen.

Lasertherapie

Laser sind eine neue Art der Lichttherapie. Sie senden stark fokussierte Lichtstrahlen aus. Auf diese Weise können Ärzte die Behandlung direkt auf deinen Ausschlag ausrichten, ohne auf gesunde Haut zu treffen.

Die Lasertherapie kann im Vergleich zur herkömmlichen Lichttherapie weniger Nebenwirkungen und ein geringeres Hautkrebsrisiko haben.

Medikamente

Dein Arzt kann auch Medikamente vorschlagen, die du als eine Tablette einnimmst, die auf dein Immunsystem abzielt.

Zu den Optionen gehören Methotrexat und Cyclosporin. Beide haben ernste Nebenwirkungen, sodass du von deinem Arzt sorgfältig untersucht werden musst. Bestimmte orale Retinoide können auch zur Behandlung schwerer Psoriasis eingesetzt werden.

Die neueste Pille ist Otezla (apremilast). Es kann auch Nebenwirkungen haben, aber Sie benötigen weniger Überwachung.

Biologika

Biologika sind eine relativ neue Art der Behandlung von Schuppenflechte. Diese Medikamente werden aus lebenden Zellen hergestellt. Wie einige ältere Psoriasis-Medikamente verändern sie das Verhalten deines Immunsystems.

Die Einnahme von Biologika erfolgt durch eine Injektion, Pille oder durch eine Infusion. Sie wirken durch die Einschränkung des Immunsystems, sodass sie das Infektionsrisiko erhöhen können.

Natürliche Heilmittel

Sonnenlicht kann die Symptome von Schuppenflechte bei einigen Menschen verbessern. Aber es ist wichtig, es nicht zu übertreiben. Sonnenbrand verschlimmert deine Psoriasis und zu viel Sonne erhöht dein Risiko für Hautkrebs.

Andere natürliche Optionen sind Aloe Vera, Teebaumöl und Haferbäder, um juckende Haut zu beruhigen. Experten sind skeptisch gegenüber Diäten, die behaupten, Psoriasis zu behandeln. Es gibt keine überzeugenden Beweise dafür, dass sie funktionieren.

Klimatherapie (Klimatotherapie)

Seit Jahrzehnten wird behauptet, dass der Besuch des Toten Meeres in Israel eine wirksame Behandlung der Schuppenflechte ist. Die Sonne und das Wasser, das 10 mal salziger ist als der Ozean, gelten als heilende Kombination.

Wissenschaftliche Erkenntnisse deuten darauf hin, dass diese Form der Klimatotherapie funktioniert. In Studien verbesserten sich 80% bis 90% der Menschen mit Psoriasis nach dem Besuch des Toten Meeres. Fast die Hälfte von ihnen sah ihren Ausschlag für die nächsten Monate verschwinden.

Stress abbauen

Stress kann deine Schuppenflechte verschlimmern, also probiere Entspannungstechniken aus, um deine Ausbrüche zu kontrollieren. Alles, was dir hilft, dich zu entspannen, sei es Yoga, tiefes Atmen oder ein langer Spaziergang, kann helfen, deine Symptome zu lindern.

Soziale Unterstützung

Es kann Tage geben, an denen du dich zu Hause verstecken möchtest, du solltest aber nicht die Beziehungen und Aktivitäten meiden, die du magst. Isolation kann zu Stress und Depressionen führen, was die Symptome der Psoriasis verschlimmern kann.

Bleibe mit deinen Freunden und deiner Familie in Verbindung. Vielleicht kannst du auch eine Selbsthilfegruppe in deiner Nähe ausfindig machen. Du wirst Leute treffen, die genau verstehen, was du durchmachst.

Leben mit Psoriasis

Es ist nahe liegend, darüber nachzudenken, ob Psoriasis dein soziales Leben beeinflussen kann. Es ist jedoch wichtig, dass deine Hautbeschaffenheit nicht dein Selbstwertgefühl beeinträchtigt. Vermeide keine Verabredungen, gesellschaftliche Veranstaltungen oder Vorstellungsgespräche. Wenn du das Gefühl hast, depressiv zu werden, sprich mit deinem Arzt oder einem Therapeuten.

Lies doch mal: „Mit Schuppenflechte in die Sauna?

Gibt es eine Heilung für Schuppenflechte?

Es gibt keine Heilung, aber die Behandlung reduziert die Symptome der Schuppenflechte erheblich, selbst in schweren Fällen. Neuere Studien haben gezeigt, dass, wenn du die Entzündung der Psoriasis besser kontrollieren kannst, dein Risiko für Herzerkrankungen, Schlaganfall, metabolisches Syndrom und andere Krankheiten, die mit einer Entzündung verbunden sind, sinkt.

Passendes Thema:

FAQ’S zu den Grundlagen von Psoriasis

Was ist Psoriasis?
Bei Psoriasis, im deutschsprachigem Raum auch Schuppenflechte genannt, handelt es sich um eine nicht-ansteckende Hauterkrankung. Im Gegensatz zu normaler Haut erneuern sich hier die Hautzellen viel schneller, was zu einer geröteten Haut sowie einer silbrigen Schuppung führt

Welche Symptome treten bei Psoriasis auf?
Psoriasis bringt typischerweise folgende Symptome mit sich: trockene Haut, verhornte und rote Flecken auf der Haut sowie starken Juckreiz und silberfarbenen Schuppen.

Ist Psoriasis eine chronische Erkrankung?
Bei über 90 Prozent der Betroffenen nimmt die Krankheit einen chronisch-wiederkehrenden Verlauf.

Welche Ursachen hat die Psoriasis?
Viele der Ursachen von Psoriasis sind noch nicht erforscht. Als gesichert gilt eine Vererbung, welche jedoch alleine nicht ausreicht, um die Hautkrankheit auszulösen. Kommen externe Trigger, wie Stress, Hautverletzungen, Infektionserkrankungen (z. B. Streptokokken), Übergewicht, hormonelle Umstellung (z. B. Pubertät), Medikamente (z. B. Betablocker), Rauchen oder erhöhter Alkoholkonsum hinzu, steigt das Risiko für den Ausbruch der Psoriasis.

Gibt es eine Heilung für Psoriasis?
Derzeit gibt es keine Heilung für Psoriasis. Jedoch werden Behandlungsmethoden immer spezifischer und können die Symptome der Hauterkrankung erheblich reduzieren.

Ist Psoriasis ansteckend?
Die Hautkrankheit Psoriasis ist nicht ansteckend und kann auch nicht übertragen werden.

Hier klicken, dann findest du alle Quellenangaben

Quellen: Resolution EB133.R2 der Weltgesundheitsorganisation (WHO) vom 30. Mai 2014. Download (PDF): apps.who.int/gb/ebwha/pdf_files/EB133/B133_R2-en.pdf. Zugriff am 17. November 2018.

 

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