Neurodermitis (atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem) ist eine chronisch-entzündliche, nicht ansteckende Hauterkrankung, die mit Hautausschlag und Juckreiz einhergeht. Sie betrifft häufig die Beugeseiten der Arme und Beine, Hände sowie den Nacken und tritt in Schüben auf.

Die Haut der Patienten ist trocken, nicht selten schuppig, entzündet und juckt. In Deutschland leiden insgesamt zwei bis drei Prozent der Erwachsenen und rund 13 Prozent der Kinder an Neurodermitis.

Was ist Neurodermitis? Wie entsteht diese Erkrankung? Und was solltest du als Betroffener von Neurodermitis unbedingt wissen? Wir haben das Grundwissen, relevante Grundlagen und alles Wissenswerte zu Neurodermitis für dich zusammengefasst!

Neurodermitis – Was ist das?

Neurodermitis ist eine in Schüben auftretende, chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut, welche auch atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem genannt wird. Beschwerdefreie und symptomatische Phasen wechseln sich dabei ab und können in ihrer Schwere variieren.

Rund drei bis vier Millionen Menschen in Deutschland sind von Neurodermitis betroffen. Tendenziell steigt die Zahl der Betroffenen laut Medizinern.

Häufig tritt Neurodermitis bereits im Kindes- oder gar Säuglingsalter auf. Über die Jahre verbessern sich die Beschwerden der Patienten jedoch häufig oder verschwinden ganz.

Neurodermitis geht mit einem starken Juckreiz sowie Hautausschlag einher. Besonders der Juckreiz kann sehr belastend sein und zu Schlafstörungen oder Konzentrationsschwierigkeiten führen.

Begriff: Neurodermitis

Der Begriff „Neurodermitis“ stammt aus dem Griechischem:

  • Neuron = Nerv
  • Derma = Haut
  • „-itis“ = medizinischer Hinweis auf einen Entzündungsprozess

Zu dieser Zeit vermuteten Mediziner einen Zusammenhang zwischen entzündeten Nerven und dem charakteristischen Hautbild der Neurodermitis. Heute wissen wir, dass diese Vermutung falsch ist.

Ärzte und Wissenschaftler bevorzugen heute daher die Begriffe „atopische Dermatitis“ oder „atopisches Ekzem“. Der Begriff Neurodermitis hat sich jedoch mittlerweile stark im Wortgebrauch eingebürgert und wird daher immer noch häufig verwendet.

Was passiert bei Neurodermitis im Körper?

Die Haut des Menschen ist eine natürliche Schutzbarriere gegen alle schädlichen äußeren Einflüsse. Auf ihr siedeln Bakterien und Pilze, die zum körpereigenen Immunsystem des Menschen dazugehören.

Bei Betroffenen von Neurodermitis ist diese Zusammensetzung der Mikrolebewesen verändert und die Schutzfunktion beeinträchtigt. Bereits kleinere Einflüsse, wie chemische oder physikalische Reize oder auch der Kontakt zu Keimen, können zu einer Entzündung führen.

Zudem leiden Patienten, die an Neurodermitis erkrankt sind, häufig allgemein an sehr trockener Haut, da die natürlichen Hautfette nicht ausreichend produziert werden. Die Folge kann schuppige und stark gereizte Haut sein. Durch die besondere Zusammensetzung der Haut bei Neurodermitis sind Patienten anfälliger für Allergien.

Schnell kann Neurodermitis in einen Teufelskreis münden, denn die trockene Haut kann einen Juckreiz begünstigen, auf den die Patienten mit Kratzen reagieren. Das Kratzen wiederum verschlimmert den Zustand der Haut und der Juckreiz wird stärker.

Neurodermitis Symptome

Folgende Symptome sind charakteristisch für Neurodermitis:

  • starker Juckreiz,
  • sehr trockene, schuppige Haut,
  • Knötchen, Pusteln oder Bläschen, die leicht aufgehen und nässen können,
  • Vergröberung des Hautbilds (Lichenifikation),
  • Hautentzündungen, besonders häufig am Hals, Nacken oder an den Händen sowie
  • Neigung zu Allergien, beispielsweise zu Asthma und Heuschnupfen.

Bei Kindern im Säuglingsalter zeigt sich Neurodermitis häufig in Form von juckender Rötung der Haut und Krustenbildung an der Kopfhaut (Milchschorf). In diesem Alter sind das Gesicht, die Streckseiten der Gliedmaßen (wie beispielsweise Außenseite des Arms) und Beugefalten besonders betroffen. Die Symptome bei Kindern dauern bei einer Erkrankung an Neurodermitis länger als sechs Monate an.

Bei Kleinkindern, Jugendlichen und erwachsenen Patienten zeigt sich Neurodermitis am häufigsten an Körperstellen mit sehr dünner Haut wie Ellenbeugen, Kniekehlen und Handgelenken. Aber auch der Nacken und besonders die Hände sind häufig betroffen.

Atopische Stigmata

Bei atopischen Erkrankungen wie Neurodermitis, Heuschnupfen oder dem allergischen Asthma, reagiert das Immunsystem krankhaft empfindlich auf diverse Reizstoffe und Allergene. Neben den Hauptsymptomen der Neurodermitis kommt es nicht selten zusätzlich zu sogenannten atopischen Stigmata.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Blässe um den Mund (periorale Blässe),
  • starke Unterliedfalte (Dennie-Morgan-Falte),
  • Ausdünnung der seitlichen Augenbrauen (Hertoghe-Zeichen),
  • stark gefurchte Handflächen,
  • starkes Hautjucken beim Schwitzen,
  • weißer Dermographismus (helle Streifen als Reaktion der Haut, beispielsweise nach dem Kratzen),
  • Erkrankungen der Augen, wie beispielsweise grauer Star, Bindehautentzündung, Verformung der Hornhaut und
  • Nahrungsmittelunverträglichkeiten.

Patienten mit Neurodermitis benennen besonders häufig den starken Juckreiz als eine Einschränkung der Lebensqualität. Denn dieser hält nicht nur tagsüber an, sondern verschlimmert sich häufig in der Nacht, was zu unzureichendem Schlaf, Konzentrationsschwierigkeiten und psychischer Belastung führt.

Neurodermitis Ursache und Auslöser

Ursachen von Neurodermitis

Die grundlegenden Ursachen von Neurodermitis sind bis heute nicht abschließend geklärt. Wissenschaftler und Ärzte gehen von einem Zusammenspiel einer gestörten Barrierefunktion der Haut und einer genetischen Veranlagung aus.

Die genetische Komponente zeigt laut Wissenschaftlern folgende Ausgangslage:

  • Ist ein Elternteil an Neurodermitis erkrankt, so besteht ein Risiko von 40 Prozent für eine Erkrankung des Kindes.
  • Sind beide Elternteile erkrankt, so steigt das Risiko bei Kindern auf 67 Prozent.

Auch wenn atopische Erkrankungen wie Neurodermitis familiär gehäuft auftreten, bedeutet das nicht, dass ein Kind automatisch ebenfalls erkrankt. Das Kind ist lediglich anfälliger für den Ausbruch solcher Erkrankungen.

Ausschlaggebend sind externe Einflüsse, sogenannte Trigger, die das Ausbrechen der Erkrankung auslösen können.

Eine ebenfalls von der Wissenschaft aufgestellte These über die zunehmende Verbreitung von Neurodermitis ist ein verändertes Hygieneverhalten der westlichen Welt. Grund könnte demzufolge ein sehr häufiges und sehr gründliches Reinigen der Haut sein.

Diese übertriebene Reinigung der Haut kann die natürliche Haut- und Schutzschicht negativ beeinträchtigen und zu einer Fehlfunktion des Immunsystems führen. Das Immunsystem beginnt beispielsweise damit, Allergien gegen eigentlich harmlose Substanzen zu entwickeln.

Auslöser von Neurodermitis

Neurodermitis tritt in Schüben auf. Diese Schübe können durch sogenannte Trigger ausgelöst werden.

Dazu zählen beispielsweise:

  • Allergene, die eingeatmet werden (wie Hausstaubmilbenkot, Pollen, Tierhaare, Schimmelpilze) oder Nahrungsmittelallergene, die verzehrt werden (wie Kuhmilch, Eier, Weizen, Nüsse, Fisch, Soja),
  • Schwitzen,
  • Textilien, die die Haut irritieren, wie beispielsweise Wolle,
  • klimatische Bedingungen (insbesondere trockene Heizungsluft, schwüles Wetter, extreme Kälte und Hitze, Trockenheit),
  • Kontakt mit hautreizenden Mitteln, wie beispielsweise Reinigungsmitteln oder Duft- und Konservierungsstoffen,
  • Faktoren, die die Haut zusätzlich austrocknen, wie häufiges Waschen und Reinigen der Haut,
  • Umweltgifte, wie Tabakrauch oder Abgase,
  • Tätigkeiten und Berufe wie Feuchtarbeiten, stark verschmutzende Arbeiten oder das häufige Tragen von Gummi- oder Vinylhandschuhen,
  • Infektionserkrankungen, wie eine Erkältung, Mandelentzündung oder Grippe,
  • Hormone und hormonelle Veränderungen (wie Schwangerschaft, Menstruation, Wechseljahre) sowie
  • Stress und psychische Belastung.

Diagnose: Neurodermitis

Wird eine Neurodermitis vermutet, so steht beim Hautarzt zu Beginn eine Anamnese auf dem Programm. Dabei werden individuelle Informationen zum Patienten eingeholt und offene Fragen geklärt, nicht zuletzt auch hinsichtlich der familiären Krankengeschichte.

Anschließend wird die Haut gründlich untersucht und der Arzt erfragt Umweltfaktoren, Ernährungsgewohnheiten und psychosomatische Hintergründe, die Hinweise zur Diagnose liefern können.

Die Beschwerden und das äußere Bild der Erkrankung genügen häufig für eine Abgrenzung zu anderen Erkrankungen der Haut. Ist dies nicht der Fall, dann werden Hautproben entnommen und mikroskopisch untersucht, um eine klare Abgrenzung und Diagnose zu erstellen.

Eine erste Abgrenzung der atopischen Dermatitis kann der Arzt anhand folgender Faktoren vornehmen:

  • Schubweiser Verlauf der Hauterkrankung.
  • Beginn in den häufigsten Fällen bereits im Säuglings- oder Kindesalter.
  • Charakteristische Ausprägung und Verteilung der altersgemäßen Symptome.
  • Hinweise auf genetische Veranlagung, beispielsweise durch andere atopische Krankheiten im direkten Familienkreis.

Neurodermitis Therapie

Neurodermitis ist (bis dato) nicht heilbar. Und wenngleich die Wissenschaft die genauen Ursachen von Neurodermitis noch nicht abschließend klären konnte, gibt es eine Vielzahl an Therapiemöglichkeiten, die das Leben der Patienten mit Neurodermitis deutlich erleichtern.

Der Verlauf und die Ausprägung der atopischen Dermatitis sind – ähnlich wie beispielsweise bei Schuppenflechte (Psoriasis) – sehr individuell und nicht vorhersehbar. Folglich sind auch die Behandlung und Therapie sehr individuell. Von Cremes über UV-Bestrahlung bis hin zur medikamentösen Behandlung gibt es zahlreiche Therapieansätze für die Betroffenen.

Dein Arzt wird dir anhand deines Hautbildes und deiner Symptome eine passende Behandlung verordnen. Dabei ist das Ziel der Behandlung immer, die Symptome zu lindern oder abklingen zu lassen und die symptomfreien Phasen zu verlängern.

Folglich eine Übersicht der möglichen Therapieansätze:

Basispflege mit Creme, Salbe, Lotion

Grundlage für jede Behandlung ist eine angemessene Hautpflege. Spezielle Waschlotionen und rückfettende Cremes bilden eine gute Basis, um die trockene Haut mit ausreichend Feuchtigkeit zu versorgen und sie folglich geschmeidig zu halten. Zudem wird so täglich die anfällige Schutzfunktion verbessert.

Karenz: Trigger kennen und meiden

Darüber hinaus ist es wichtig, sich mit seiner Erkrankung auseinanderzusetzen und die eigenen Trigger zu ermitteln. Auf welche Lebensmittel reagiert deine Haut gut oder schlecht? Auf welches Klima folgen Symptome? Welche Faktoren in deinem Leben könnten noch ein auslösender Faktor für deine Neurodermitis sein?

All diese Trigger haben einen direkten Einfluss auf deine Hautgesundheit. Nur wenn du diejenigen Faktoren kennst, die zu einer Verschlechterung deiner Haut führen, kannst du sie bewusst vermeiden.

Medikamente bei Neurodermitis

Bei leichten und mittelschweren Verläufen haben sich zudem Cremes mit Kortison bewährt. Leidet der Patient unter einem schweren Verlauf der atopischen Dermatitis, dann ist häufig eine Systemtherapie notwendig. Hierbei verordnet der Arzt Medikamente in Form von Tabletten, Infusionen und Spritzen.

Ergänzende Methoden zur Therapie

Darüber hinaus gibt es nichtmedikamentöse Behandlungsmöglichkeiten, wie etwa eine UV-Bestrahlung, Klimatherapie, Badekur oder auch das Tragen von Baumwollhandschuhen. Diese sollten jedoch als ergänzende, nicht die Behandlung ersetzende Maßnahmen verstanden werden.

Homöopathie und Hausmittel

Die Nachfrage nach Komplementär- und alternativmedizinischen Maßnahmen zur Behandlung bei Neurodermitis – insbesondere in Bezug auf Kinder – ist hoch. Befürworter homöopathischer Maßnahmen und Mittel sind überzeugt von der Wirksamkeit, obwohl diese wissenschaftlich nicht belegt ist.

Ernährung

Auch eine Anpassung der Ernährung kann als ein wichtiger Schritt in der Therapie angesehen werden. Häufig werden dabei bestimmte Lebensmittel wie Milch, Zucker oder Eier nicht mehr oder nur in sehr geringen Maßen konsumiert. Dies ist besonders dann wichtig, wenn mit der Neurodermitis Nahrungsmittelunverträglichkeiten einhergehen.

Aufklärung, Informationen und soziale Unterstützung

Betroffene von Neurodermitis – besonders Kinder – können sich mit Stigmatisierungen konfrontiert sehen, beispielsweise wenn die Erkrankung fälschlich als ansteckend wahrgenommen wird. Durch die physischen und psychischen Beschwerden kann ein Leben mit Neurodermitis sehr kräftezehrend sein. Eine individuelle Behandlung und ein angepasster Lebensstil helfen Betroffenen, die Erkrankung in den Griff zu bekommen.

In Deutschland gibt es beispielsweise die Möglichkeit, an speziellen Patientenschulungen teilzunehmen. In diesen erhalten Erziehungsberechtigte und Betroffene ausführliche Informationen und erlernen den korrekten Umgang mit ihrer Krankheit.

Aber auch Selbsthilfegruppen und die Krankenkassen können ein guter Anlaufpunkt sein, um sich die nötigen Informationen und auch (soziale) Unterstützung zu holen.

Leben mit atopischer Dermatitis: Die Behandlung deiner Neurodermitis als tägliche Routine

Neurodermitis ist eine der häufigsten Hauterkrankungen und die Zahl der Betroffenen nimmt stetig zu. Die Haut ist die natürliche Schutzschicht des Körpers gegen äußere, schädliche Einflüsse. Bei Betroffenen von Neurodermitis ist diese Schutzfunktion der Haut jedoch beeinträchtigt. Die Folge: empfindliche Haut, Reizungen, Entzündungen, Hautausschlag sowie starker Juckreiz.

Diese Symptome führen nicht selten zu einer starken Beeinträchtigung des Wohlbefindens und können physisch und psychisch nervenaufreibend und kräftezehrend sein.

Patienten mit Neurodermitis hoffen zwar auf die langersehnte Nachricht aus Medizin und Wissenschaft – doch bisher ist Neurodermitis nicht heilbar. Den Betroffenen stehen aber eine Vielzahl an Behandlungsmöglichkeiten zur Verfügung.

Wichtig zu verstehen ist, dass deine Neurodermitis und somit auch die Behandlung dieser Hauterkrankung nach der Diagnose ein ständiger Begleiter in deinem Leben sein wird. Die akute Behandlung und langfristige Therapie fordern Geduld und eine Kombination verschiedener Ansätze, um den bestmöglichen Erfolg zu erreichen.

Daher ist es unausweichlich, dass Patienten sich ausreichend Informationen zu ihrer Erkrankung und den zur Verfügung stehenden Möglichkeiten zur Behandlung einholen. Besonders wichtig ist auch die konstante Basispflege der Haut, auch während der symptomfreien Phasen.

Wenig tröstend, aber zutreffend ist bei vielen Patienten und insbesondere bei Eltern und ihren betroffenen Kindern die Aussage: Die Zeit heilt. Tatsächlich sind häufig Kinder und junge Erwachsene, die im Säuglings- und Kindesalter stark unter Neurodermitis litten, im Alter der Einschulung oder mit Eintritt in die Pubertät nahezu frei von Symptomen.

Erzähle uns deine Geschichte und tausche dich in unserer Community mit anderen Betroffenen aus! Besuche hierzu auch gerne unsere Facebookgruppe – wir freuen uns auf dich!

FAQ zu Neurodermitis

Was ist Neurodermitis?

Bei Neurodermitis (auch atopische Dermatitis, atopisches Ekzem oder endogenes Ekzem genannt) handelt es sich um eine chronisch-entzündliche Erkrankung der Haut, die nicht ansteckend ist und mit Hautausschlag und Juckreiz einhergeht. Häufig tritt sie an den Beugeseiten der Arme und Beine, an den Händen sowie im Nacken und in Schüben auf. Dabei sind die Hautstellen der Patienten häufig trocken, oft schuppig und entzündet. Neurodermitis ist nicht heilbar.

Wie sieht Neurodermitis aus?

Die chronisch entzündliche Erkrankung Neurodermitis zeigt sich in Form von Hautausschlag und starkem Juckreiz. Die Haut ist trocken, entzündet, gerötet und weist teils Knötchen, Pusteln oder Bläschen auf, die leicht aufgehen und nässen können. Nacken, Hände und Körperstellen mit sehr dünner Haut, wie Ellenbeugen, Kniekehlen und Handgelenke sind besonders betroffen.

Ist Neurodermitis vererbbar?

Ärzte und Wissenschaftler gehen davon aus, dass das Zusammenspiel aus einer gestörten Barrierefunktion der Haut und einer genetischen Veranlagung sowie externe auslösende Faktoren zum Ausbruch von Neurodermitis führen. Bei Kindern, deren Eltern an atopischen Erkrankungen wie Neurodermitis leiden, liegt ein erhöhtes Risiko vor. Sie sind somit anfälliger für den Ausbruch der Erkrankung.

Ist Neurodermitis heilbar?

Wissenschaftler und Mediziner konnten bis heute die genauen Ursachen von Neurodermitis nicht abschließend klären. Ebenso wenig konnte bis heute ein Heilmittel gefunden werden. Neurodermitis ist somit bis heute nicht heilbar.

Was hilft bei Neurodermitis?

Verlauf und Ausprägung der Neurodermitis variieren stark von Patient zu Patient. Ebenso unterschiedlich sind auch die Möglichkeiten zur Behandlung. Eine Therapie sollte stets in Absprache mit einem Arzt festgelegt werden. Das oberste Ziel ist dabei, die Symptome zu lindern und die symptomfreien Phasen zu verlängern. Neben einer konstanten Basispflege der Haut kommen bei schwereren Verläufen auch Medikamente infrage. Ebenso haben Ernährung, Stress, und die Auseinandersetzung mit auslösenden Faktoren einen Einfluss auf den Hautzustand.

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Quellen:

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