Bei einer Low FODMAP Diät steuerst du bewusst die Aufnahme von FODMAPs, die du mit der Ernährung zu dir nimmst.

Dabei streichst du zunächst alle FODMAP-reichen Lebensmittel aus deinem Speiseplan und führst sie dann Stück für Stück wieder ein. So kannst du prüfen, wie gut du die einzelnen Nahrungsmittel verträgst.

Im Folgenden erfährst du, was genau FODMAPs sind, welche Auswirkung sie auf deine Verdauung und deinen Darm haben und warum sie oft zu Verdauungsbeschwerden wie Reizdarmsyndrom, Durchfall und Bauchschmerzen führen.

Wir zeigen dir, welche Nahrungsmittel einen hohen und welche einen niedrigen FODMAP-Gehalt haben und wie eine Low-FODMAP-Diät abläuft. Natürlich inklusive Tipps für eine reibungslose Umsetzung!

FODMAP – Was ist das?

FODMAPs sind „Fermentable Oligo-Di-Monosaccharides and Polyols“, übersetzt fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole.

Kurz gesagt ist das eine Gruppe von Kohlenhydraten (genauer: vergärbare Mehrfach-, Zweifach- und Einfachzucker) und mehrwertigen Alkoholen, die in zahlreichen Lebensmitteln vorkommen. Saccharid ist Zucker. Er bildet die Grundsubstanz dieser Stoffe.

Diese Kohlenhydrate sind nicht schädlich. Sie werden von unserem Darm aber schlecht verarbeitet, verdaut oder absorbiert. Zu einem Großteil verbleiben sie im Darm und beginnen zu gären.

Die Folge sind oftmals Verdauungsbeschwerden, wie Durchfall, Flatulenz und Bauchschmerzen. Besonders schwerwiegend sind die Beschwerden bei Betroffenen, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, Intoleranz, Reizdarm oder unter dem Leaky Gut Syndrom leiden.

Dabei sind nicht alle Kohlenhydrate FODMAPs.

Welche Oligosaccharide gehören zu FODMAP?

Oligosaccharide sind Kohlenhydratketten. Sie bestehen aus drei bis neun Einfachzuckern (Monosacchariden) und sind beispielsweise in folgenden Lebensmitteln enthalten:

  • Gemüse (wie Brokkoli, Kohl, Knoblauch, Zwiebel)
  • Früchte (wie Wassermelone, Kaki, Nektarinen)
  • Getreide (wie Weizen, Roggen, Gerste)
  • Hülsenfrüchte (wie Bohnen, Linsen, Erbsen)

Kennst du den Spruch „Jedes Böhnchen gibt ein Tönchen“? Das ist wahr, denn Hülsenfrüchte führen verstärkt zu Blähungen und Flatulenz (Luftabgang).

Welche Disaccharide gehören zu FODMAP?

Disaccharide sind Zweifachzucker. Das wohl wichtigste FODMAP unter den Disachariden ist der Milchzucker (Laktose).

Du findest Milchzucker beispielsweise in:

  • Milch,
  • Joghurt,
  • Ricotta und
  • Hüttenkäse.

Die beiden Einfachzucker Glukose und Galaktose bilden Laktose.

Das Enzym Laktase spaltet Laktose in der Darmschleimhaut, um sie anschließend aufzunehmen und zu verwerten. Fehlt das Enzym Laktase oder ist es nicht im ausreichenden Maße vorhanden, kommt es zu den charakteristischen Symptomen einer FODMAP-Unverträglichkeit, wie beispielsweise Reizdarmsyndrom, Flatulenz und Bauchschmerzen.

Welche Monosaccharide gehören zu FODMAP?

Monosaccharide sind Einfachzucker. Zu den FODMAPs unter den Monosacchariden gehört die Fruktose (Fruchtzucker).

Fruktose wird heutzutage vielfältig als Süßungsmittel eingesetzt. Dabei ist sie oftmals „versteckt“, wie beispielsweise in Erfrischungsgetränken.

Folgende Nahrungsmittel enthalten einen besonders hohen Anteil an Fruktose:

  • Früchte (wie Äpfel, Birnen, Feigen, Mangos, Wassermelone),
  • Trockenfrüchte,
  • Honig,
  • Mais-Sirup,
  • Artischocken und
  • Spargel.

Für die Aufnahme der Fruktose im Dünndarm ist der Transporter GLUT-5 verantwortlich. Die Aufnahmefähigkeit ist jedoch bei jedem Menschen beschränkt.

Wird verhältnismäßig viel Fruktose über die Nahrung eingenommen, kann sie gegebenenfalls nicht vollständig aufgenommen werden. Die Reste verbleiben im Darm und führen zu Symptomen wie Reizdarmsymptom, Bauchschmerzen, Blähungen und Durchfall.

FODMAPs bei Schuppenflechte

FODMAPs, die das Verdauungssystem nicht verwertet und ausscheidet, fangen im Darm an zu gären. Das hat unmittelbaren Einfluss auf die natürliche Darmflora und wirkt sich negativ auf die Darmgesundheit aus.

In erster Linie kommt es zu einem erhöhten Wassereinstrom (osmotische Wirkung) und Gasproduktion im Darm. Die Folge sind Beschwerden wie Krämpfe, Durchfall und Schmerzen.

Besonders betroffen sind Personen, die unter einer chronisch entzündlichen Darmerkrankung, Intoleranz, Reizdarmsyndrom oder unter dem Leaky Gut Syndrom leiden.

Die Folge sind Entzündungen und Infektionen, die sowohl den gesamten Verdauungstrakt als auch das Immunsystem belasten. Das ist häufig der Beginn von diversen Allergien und Autoimmunerkrankungen, wie Psoriasis.

Mediziner und Wissenschaftler haben bis heute den direkten Zusammenhang zwischen Ernährung und chronisch entzündlichen Autoimmunerkrankungen wie Schuppenflechte nicht bestätigt.

Die Erfahrung vieler Psoriasis-Patienten spricht sich jedoch dafür aus, dass die Ernährung und somit der Darm eine große und bedeutende Rolle bei Schuppenflechte spielen. Der Verzicht auf diese Kohlenhydrate kann demnach eine positive Wirkung auf deine Schuppenflechte haben.

Viele Betroffene der Schuppenflechte leiden unter Allergien, Reizdarmsyndrom und dem Leaky-Gut Syndrom. Unser Körper scheidet Giftstoffe, die sich im Darm befinden, oftmals über die Haut aus. Es kommt zu Entzündungen auf Hautoberfläche, wie es beispielsweise bei Schuppenflechte der Fall ist.

Warum führen FODMAPs zu Verdauungsproblemen?

FODMAPs sind nicht schädlich für deine Gesundheit. Jedoch werden FODMAPs im Darm schlecht oder gar nicht resorbiert.

Die Aufnahme und Spaltung von Zucker überfordert die dafür nötigen Kanäle, Transporter und Enzyme oftmals. Ein Grund ist beispielsweise, dass wir schlichtweg zu viel Zucker (insbesondere Fruktose) mit der Ernährung aufnehmen.

Während des Verdauungsvorgangs von FODMAPs kommt es zu einem erhöhten Wassereinstrom (osmotische Wirkung) und Gasproduktion im Darm. Das belastet deinen Darm und kann seine Funktion einschränken.

Ein gereizter Darm bringt beispielsweise folgende Symptome mit sich:

  • Durchfall,
  • Blähungen,
  • Völlegefühl,
  • Krämpfe,
  • Flatulenz und
  • Schmerzen.

Personen, die von (chronischen) Darmbeschwerden und Darmerkrankungen wie Reizdarmsyndrom oder Leaky Gut Syndrom betroffen sind, reagieren besonders empfindlich auf Lebensmittel, die FODMAPs enthalten.

Die Low FODMAP-Diät

Das Ziel der Low FODMAP-Diät ist die bewusste Steuerung der FODMAPs, die du zu dir nimmst.

Dabei streichst du zunächst alle FODMAP-reichen Lebensmittel bewusst von deinem Speiseplan. Anschließend nimmst du diese Schritt für Schritt wieder in die Ernährung auf. So kannst du prüfen, wie du die einzelnen Produkte verträgst – oder sich eben Beschwerden aufzeigen.

Die FODMAP-arme Diät wird in drei Phasen unterteilt.

Phase 1:    Restriktion der FODMAPs (vier bis sechs Wochen)

In der ersten Phase einer Ernährungsumstellung nach dem Low FODMAP-Prinzip werden alle Nahrungsmittel, die FODMAPs enthalten streng von deinem Ernährungsplan gestrichen.

Diese Phase dauert in der Regel vier bis sechs Wochen. Danach solltest du eine deutliche Verbesserung deiner Symptome spüren.

Phase 2:    Wiedereinführung der FODMAPs (variabler Zeitraum)

In der zweiten Phase führst du nach und nach wieder Produkte mit einem höheren FODMAP-Gehalt ein. So wird dein Speiseplan vielfältiger und du hast die Möglichkeit zu prüfen, welche Lebensmittel deine Symptome auslösen oder verschlechtern.

Die Wiedereinführung der einzelnen Nahrungsmittel verläuft bei jedem Menschen unterschiedlich. Wichtig bei der Wiedereinführung ist, dass du die FODMAP-reichen Lebensmittel nur schrittweise wieder in deinen Speiseplan aufnimmst.

So kannst du erkennen, welche Lebensmittel, in welcher Menge deinem Darm bekömmlich sind und welche ihn reizen.

Es wird empfohlen, ein FODMAP-reiches Nahrungsmittel beispielsweise 3–4 Tage lang in steigender Menge zu sich zu nehmen. So kannst du prüfen, ob und wenn ja, in welcher Menge du dieses Nahrungsmittel verträgst. Eine Woche später kannst du das nächste FODMAP-reiche Lebensmittel testen.

Treten bei bestimmten Produkten Symptome wie Durchfall, Flatulenz oder Schmerzen auf, solltest du diese Lebensmittel sofort ausschließen.

Phase 3:    FODMAP-reduzierte Langzeiternährung (dauerhaft)

Du kannst sämtliche Nahrungsmittel, die du frei von Symptomen essen konntest, langfristigen auf deinen individuellen FODMAP-reduzierten Speiseplan setzen.

Es spricht nichts dagegen, Nahrungsmittel, die du in der zweiten Phase ausgeschlossen hast, zu einem späteren Zeitpunkt erneut in einer kleinen Menge auszuprobieren. Die Verträglichkeit gegenüber FODMAP-reichen Lebensmitteln kann sich im Laufe der Zeit ändern.

Und auch die individuelle Toleranz-Grenze gegenüber einzelnen FODMAPs ist von Mensch zu Mensch unterschiedlich. So kann es sein, dass du ein bestimmtes Nahrungsmittel beispielsweise nur in einer gewissen Menge symptomfrei zu dir nehmen kannst. Hier gilt: Probieren geht über Studieren!

Eine Ernährungsumstellung nach dem Low FODMAP Prinzip schränkt deine Lebensmittelauswahl im ersten Schritt stark ein. Das kann starke Auswirkungen auf deine Darmflora haben, die du nicht unterschätzen solltest.

Wir empfehlen dir, die Low-FODMAP-Diät unter Anleitung eines Ernährungsexperten durchzuführen. So stellst du sicher, dass die Nahrungsumstellung über den gesamten Behandlungszeitraum reibungslos verläuft. Gleichzeitig vermeidest du eine mangelnde Nährstoffversorgung.

Low-FODMAP-Diät: FODMAP-reiche Lebensmittel

Im Folgenden findest du eine Liste mit Lebensmitteln mit einem hohen FODMAP-Gehalt:

Obst (Fruktose, Oligosaccharide, Polyole):

  • Apfel,
  • Birne,
  • Kirschen,
  • Wassermelone,
  • Pflaume,
  • Pfirsich,
  • Brombeeren,
  • Mango sowie
  • Dosenobst.

Gemüse (Fruktose, Oligosaccharide, Polyole):

  • Artischocken,
  • Avocado,
  • Gurke,
  • Knoblauch,
  • Rote Bete,
  • Kohl,
  • Bohnen,
  • Pilze,
  • Blumenkohl,
  • Zwiebel,
  • Schalotten,
  • Erbsen,
  • Kichererbsen und
  • Spargel.

Getreide (Oligosaccharide):

  • Glutenhaltige Produkte (insbesondere Weizen, Roggen)

Süßungsmittel (Fruktose, Polyole):

  • Maissirup (HFCS),
  • Fruktosesirup,
  • Honig,
  • Agavendicksaft sowie
  • Mannit(ol).

Milchprodukte (Laktose):

  • Laktosehaltige Milch
  • Laktosehaltige Milchprodukte

Fleisch & Fisch:

  • Sämtliche Fleisch- und Fischprodukte (ebenso wie Wurst), die verarbeitet, fettreich, frittiert oder paniert sind.

Low FODMAP-Diät: FODMAP-arme Lebensmittel

Liste mit Nahrungsmitteln, die einen niedrigen FODMAP-Gehalt haben und die du während deiner Nahrungsumstellung bedenkenlos zu dir nehmen kannst:

Obst (Fruktose, Oligosaccharide, Polyole):

  • Zitrone,
  • Orange,
  • Mandarine,
  • Kiwi,
  • Banane,
  • Weintrauben,
  • Honigmelone,
  • Beeren sowie
  • Passionsfrucht.

Gemüse (Fruktose, Oligosaccharide, Polyole):

  • Salate,
  • Tomaten,
  • Karotten,
  • Brokkoli,
  • Kartoffeln,
  • Spinat,
  • Kürbis,
  • Sprossen,
  • Ingwer,
  • Zucchini,
  • Aubergine,
  • Pastinake,
  • Fenchel,
  • Oliven und
  • Grüne Stangenbohnen.

Getreide und Pseudogetreide (Oligosaccharide):

  • Glutenfreie Produkte,
  • Quinoa,
  • Hirse,
  • Mais,
  • Haferkleie,
  • Amaranth und
  • Flohsamenschalen.

Süßungsmittel (Fruktose, Polyole):

  • Glukose und
  • Haushaltszucker im geringen Ausmaß.

Milchprodukte (Laktose):

  • Laktosefreie Milch und
  • Laktosefreie Milchprodukte (wie Hartkäse und Butter).

Fleisch & Fisch:

  • Jedes magere, unverarbeitete Fleisch,
  • Meeresfrüchte und
  • alle Fischarten.

Tipps zur erfolgreichen Umsetzung einer Low-FODMAP-Diät

Wie bei allen Diäten brauchst du bei der FODMAP-Diät einen starken Willen, ein klares Ziel und eine Portion Disziplin.

Im Folgenden haben wir einige Tipps für dich, damit die Umsetzung reibungslos und leicht gelingt.

Einkaufsliste: Du solltest dich vor dem Beginn deiner FODMAP-Diät intensiv mit dem Thema FODMAP-reiche und FODMAP-arme Lebensmittel auseinandersetzen. Mit diesem Wissen suchst du für dich passende Rezepte und erstellst eine genaue Einkaufsliste.
Wie wäre es beispielsweise mit unserem Rezept „Spagetti Carbonara (FODMAP)“ (Springe zu Rezept) oder „Ofengemüse mit Spiegelei (FODMAP)“? (Springe zu Rezept)

 

  • Etiketten/Zutatenliste von Produkten: Beim Einkauf von Lebensmitteln ist es wichtig, auf „versteckte“ FODMAPs zu achten. Richte deine Aufmerksamkeit hierfür besonders auf die Etiketten und Zutatenlisten von Produkten.
  • Glutenfreie Getreideprodukte: Kaufe vorzugsweise glutenfreies Mehl. Es geht nicht um eine streng glutenfreie Nahrungsumstellung, die Reduktion von Gluten hat sich aber bei vielen Patienten als förderlich erwiesen.
  • Menge: Solltest du nach dem Verzehr von FODMAP-armen Lebensmitteln Beschwerden verspüren, ist es ratsam, die Menge zu reduzieren. Denn auch eine große Menge an FODMAP-armen Nahrungsmitteln kann deine individuelle Toleranz-Grenze überschreiten. Insbesondere gilt das für Früchte und laktosefreie Milch.
  • FODMAP-arm außer Haus essen: Während deiner Diät sollst du natürlich nicht nur zu Hause essen. Es ist aber ratsam, dir beispielsweise (wenn möglich) vorab die Speisekarte des Restaurants online anzusehen, um zu prüfen, ob die Küche deiner Ernährungsform entspricht.

Low-FODMAP-Diät: Besser essen, Symptome von Darmerkrankungen lindern

Eine Low-FODMAP-Diät kann dir helfen, die Nahrungsmittel zu identifizieren, die für Verdauungsbeschwerden wie Reizdarm, Blähungen, Durchfall, Krämpfe und Bauchschmerzen verantwortlich sind.

Gleichzeitig kannst du damit die Symptome von chronisch entzündlichen Darmerkrankungen, wie Reizdarm und Leaky-Gut Syndrom, lindern. Ganz nach dem Motto: „Darm gut – alles gut“, wirst du merken, dass sich eine Low FODMAP-Diät positiv auf deine Schuppenflechte auswirken kann.

Im Rahmen dieser Nahrungsumstellung werden FODMAP-reiche Lebensmittel vom Speiseplan verbannt. So kannst du deine individuelle Verträglichkeit und Toleranzgrenze prüfen und deine Ernährung langfristig danach ausrichten.

Eines darfst du dabei nicht vergessen: Viele deiner Essgewohnheiten haben sich über Jahre entwickelt und gefestigt. Du wirst einiges an Disziplin und Durchhaltevermögen mitbringen müssen. Unsere Tipps können dir dabei sicherlich helfen!

Letztlich wird deine Mühe sich aber lohnen: Nach der Low FODMAP-Diät ist die Wahrscheinlichkeit hoch, dass du weißt, welche Lebensmittel du wieder problem- und beschwerdefrei essen kannst.

Hast du bereits Erfahrungen mit einer Low FODMAP-Diät gemacht? Wir freuen uns auf deine Geschichte – gerne auch in unserer Facebookgruppe!

FAQ zu FODMAP-Diät

Was sind FODMAPs?

FODMAPs (Fermentable Oligo-Di-Monosaccharides and Polyols) sind fermentierbare Oligosaccharide, Disaccharide, Monosaccharide und Polyole. Es handelt sich um eine Gruppe von Kohlenhydraten, die in zahlreichen Produkten vorkommen. Der Darm kann diese Kohlenhydrate nur schlecht verarbeiten, verdauen und absorbieren. Häufige Folgen sind Verdauungsbeschwerden, Durchfall und Bauchschmerzen.

Sind FODMAPs schädlich?

Diese Gruppe von Kohlenhydraten ist nicht grundsätzlich schädlich. Sie belastet jedoch deinen Darm und schränkt seine Funktionen ein. Ein durch die Zufuhr von FODMAPs gereizter Darm hat häufig Beschwerden zur Folge. Dazu zählen beispielsweise Durchfall, Krämpfe, Flatulenz und Schmerzen.

Welche Produkte haben einen hohen FODMAP-Gehalt?

FODMAPs sind in diversen Sorten von Obst (wie Wassermelone, Apfel, Birne) und Gemüse (wie Brokkoli, Kohl, Knoblauch, Zwiebel) zu finden. Ebenso haben einige Arten von Getreide (wie Weizen, Roggen, Gerste) und Hülsenfrüchten (wie Bohnen, Linsen, Erbsen) einen hohen FODMAP-Gehalt. Gleiches gilt für Süßungsmittel wie Honig und laktosehaltige Milchprodukte. Auch sämtliche Fleisch, Wurst- und Fischprodukte, die verarbeitet, fettreich, frittiert oder paniert sind, zählen zu den FODMAP-reichen Produkten.

Hier klicken, dann findest du alle Quellenangaben

Quellen:

Molina-Infante, J. et al. (2015) „The low-FODMAP diet for irritable bowel syndrome: Lights and shadows.“ Elsevier DOI: 10.1016/j.gastrohep.2015.07.009. URL: https://www.elsevier.es/en-revista-gastroenterologia-hepatologia-14-articulo-the-low-fodmap-diet-for-irritable-S0210570515002216 (Zugriff am 30.05.2019)

Gearry, R.B. et al (2009): „Reduction of dietary poorly absorbed short-chain carbohydrates (FODMAPs) improves abdominal symptoms in patients with inflammatory bowel disease – a pilot study.“ Journal of Crohn’s and Colitis, Volume 3, Issue 1, February 2009, Pages 8–14, https://doi.org/10.1016/j.crohns.2008.09.004, URL: https://academic.oup.com/ecco-jcc/article/3/1/8/2393150 (Zugriff am 30.05.2019)

Mitchell, H. et al. (2018): „Implementation of a diet low in FODMAPs for patients with irritable bowel syndrome—directions for future research“, Alimentary Pharmacology & Therapeutics, 49, 2, (124-139). https://doi.org/10.1111/apt.15079. URL: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/apt.15079 (Zugriff am 30.05.2019)

Whelan, K. et al. (2018): „The low FODMAP diet in the management of irritable bowel syndrome: an evidence‐based review of FODMAP restriction, reintroduction and personalisation in clinical practice“, Journal of Human Nutrition and Dietetics, 31, 2, (239-255). https://doi.org/10.1111/jhn.12530. URL: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/jhn.12530 (Zugriff am 30.05.2019)

O’Keeffe, M. et al. (2017): „Long‐term impact of the low‐FODMAP diet on gastrointestinal symptoms, dietary intake, patient acceptability, and healthcare utilization in irritable bowel syndrome“, Neurogastroenterology & Motility, 30, 1. https://doi.org/10.1111/nmo.13154. URL: https://onlinelibrary.wiley.com/doi/10.1111/nmo.13154 (Zugriff am 30.05.2019)

Halmos, E.P. et al.(2014): „A diet low in FODMAPs reduces symptoms of irritable bowel syndrome.“ URL: https://www.ncbi.nlm.nih.gov/pubmed/24076059 (Zugriff am 30.05.2019)

Lee, J.Y, Park, K.S. (2015): „The Role of Low FODMAP Diet in the Management of Irritable Bowel Syndrome.“ Journal of Gastroenterology and Hepatology Research 2015; 4(11): 1810-1814. URL: http://www.ghrnet.org/index.php/joghr/article/view/1416 (Zugriff am 30.05.2019)

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Rezept: Spaghetti Carbonara (FODMAP)

Ein echter italienischer Klassiker. Einfach & schnell zubereitet!
Vorbereitung10 Min.
Zubereitung15 Min.
Arbeitszeit25 Min.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Italienisch
Sitl: FODMAP
Portionen: 2 Portionen

Equipment

  • Ein mittelgroßer Topf
  • Eine große Pfanne
  • Eine kleine Schüssel
  • Eine Küchenreibe

Zutaten

  • 250 g Glutenfreie Spaghetti
  • 80 g Schinkenwürfel
  • 2 Eier
  • 40 g Parmesan (gerieben)
  • 3 EL laktosefreie Sahne
  • 1 EL Olivenöl
  • Pfeffer & Salz

Anleitung

  • Die Nudeln gemäß den Anweisungen auf der Verpackung in Wasser mit einer Prise Salz kochen.
  • Den Parmesan reiben.
  • Die Eier aufschlagen, in einer kleinen Schüssel mit dem Parmesankäse und der Sahne verrühren. Mit einer Prise schwarzem Pfeffer würzen.
  • Den Speck in einer Pfanne ca. 5 Minuten in Olivenöl anbraten.
  • Die Nudeln abtropfen lassen und einen Teil des Kochwassers aufbewahren.
  • Die Nudeln zum Speck geben und alles gut verrühren.
  • Die Pfanne vom Herd nehmen und einen Spritzer Kochwasser zu den Nudeln geben.
  • Die Eiermasse zu den Nudeln geben und gut umrühren. Da die Pfanne noch warm, aber nicht zu heiß ist, kocht die Eiermischung langsam auf, sodass die Eier nicht anbraten.
  • Die fertigen Spaghetti Carbonara mit Salz und Pfeffer abschmecken.

Notizen

Guten Appetit! 
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Rezept: Ofengemüse mit Spiegelei (FODMAP)

Lecker und sehr leicht in der Zubereitung. Nach der (Low) FODMAP-Diät.
Vorbereitung10 Min.
Zubereitung30 Min.
Gericht: Hauptgericht
Land & Region: Deutsche Küche
Sitl: FODMAP
Portionen: 4 Portionen

Equipment

  • Backofen und Backblech
  • Eine Mittelgroße Pfanne

Zutaten

  • 2 Frühlingszwiebeln
  • 8 Kartoffeln
  • ½ Hokkaido-Kürbis
  • 2 Möhren
  • Olivenöl
  • 1 TL Thymian frisch oder getrocknet
  • 1 TL Rosmarin frisch oder getrocknet
  • Salz und Pfeffer

Anleitung

  • Den Backofen auf 200 Grad vorheizen.
  • Frühlingszwiebeln fein hacken. Kartoffeln und Möhren schälen und in ca. 1 cm große Würfel schneiden.
  • Den Hokkaido-Kürbis halbieren, aushöhlen und in mundgerechte Stücke schneiden (der Kürbis kann samt Schale Schale gebacken und verzehrt werden).
  • Alles auf ein Blech legen und mit Olivenöl beträufeln. Mit Thymian, Rosmarin, Salz und Pfeffer würzen und gut durchrühren.
  • Auf mittlerer Schiene für ca. 30 Minuten backen. Dabei gelegentlich durchrühren.
  • Die Eier in einer Pfanne mit etwas Öl anbraten und zusammen mit dem Ofengemüse servieren.

Notizen

Guten Appetit!