Palmoplantare Psoriasis: Wenn Hände und Füße betroffen sind

von | Jan 8, 2019 | Formen, Umgang | 1 Kommentar

Psoriasis tritt an den unterschiedlichsten Stellen im und am Körper auf. Einige kann man noch gut verdecken oder verstecken. Andere Stellen sind hingegen besonders schmerzhaft, da sie extremen Belastungen ausgesetzt sind. Dies ist der Fall bei der Palmoplantare Psoriasis. Zu der klassischen Psoriasis ist diese Form zwar eher selten, dafür aber umso belastender für den Betroffenen.

Wie äußert sich die Schuppenflechte in diesen Bereichen?

Die Schuppenflechte an den Händen und Füßen, auch bekannt als Palmoplantare Psoriasis, tritt hauptsächlich in den Handinnenflächen und Fußsohlen auf. Hierbei werden rundliche oder auch ovale Plaques an den besagten Stellen sichtbar, auf denen sich weiße Schuppen manifestieren. In einigen Fällen kommt es auch noch zu einer Pustelbildung, hierbei spricht man dann von der Psoriasis Pustulosa Palmoplantaris bzw. Typ Barber. Insgesamt kommt es zu einer Verdickung der betroffenen Hautpartien, die auch eher dazu neigen, einzureißen. Dies verursacht nicht nur starke Schmerzen, sondern erhöht auch das Entzündungsrisiko.

Psoriasis an Händen und Füßen ist besonders schwerwiegend und belastend

Wie bereits erwähnt, sind die Belastungen bei dieser Form der Psoriasis besonders schwerwiegend. Jede völlig normale Bewegung im Alltag kann mit Schmerzen verbunden sein. Sei es das morgendliche Zähneputzen oder beim Kochen. Dadurch, dass Hände und Füße besonders empfindliche Nervenzellen haben, spürt der Betroffene den Schmerz viel intensiver.

Wenn man von den Beschwerden absieht, ist die Schuppenflechte an den Füßen noch gut zu verdecken. Hier hat man keine Probleme mit fremden Blicken. Anders sieht es natürlich mit den Händen aus. Das Gesicht und die Hände eines Menschen sind mit Abstand die prägnantesten Körperteile und fallen einem zuerst auf. Handschuhe und lange Pullover können zwar die Hände verdecken, sind im Sommer jedoch weniger im Einsatz. Umso schwerer ist es für den Betroffenen in die Öffentlichkeit zu gehen und sich den Blicken fremder Menschen zu stellen.

Außerdem kommt hinzu, dass die Hände den unterschiedlichsten Einflüssen ausgesetzt sind. Ständiges Händewaschen, Kälte oder trockene Heizluft sind nur einige Beispiele. Auch nicht Betroffene haben hiermit zu kämpfen. Bei der Psoriasis nimmt das ganze dementsprechend natürlich größere Ausmaße an.

Behandlung von Schuppenflechte an den Händen und Füßen

Die Behandlung bedarf äußerster Geduld, da sie erschwert wird. Denn durch den täglichen Einsatz der Hände und Füße kann sich die Psoriasis verschlimmern. Zudem können Präparate nur schwer in die Haut eindringen und somit anschlagen. Dennoch gilt wie bei allen anderen betroffenen Stellen dieselben Empfehlungen. Besprich am besten mit deinem Arzt, welche Salben du am besten verwenden solltest. Evtl. wirfst du mal einen Blick in unseren Artikel ,,Hausmittel bei Psoriasis – ein Muss im Alltag eines jeden Betroffenen”.

Diese Tipps gelten natürlich auch für deine Hände und Füße.

Folgende Dinge kannst du ebenfalls tun, um deine Haut nicht zu stark zu belasten:

  • Füße schonen
  • Beim Putzen Handschuhe tragen
  • Atmungsaktive Kleidung tragen
  • Nicht lange im Chlorwasser verweilen
  • Hände nicht zu oft mit Seife waschen

Fazit – Palmoplantare Psoriasis: Wenn Hände und Füßen betroffen sind

Hände und Füße sind mit Abstand die Stellen am Körper, die die meisten Schmerzen verursachen. Habe Geduld bei der Pflege und du wirst früher oder später ein Mittel oder eine Salbe finden, mit denen du die Palmoplantare Psoriasis einigermaßen in den Griff bekommen kannst. Und auch wenn es manchmal vielleicht schwer fällt, vernachlässige nie die Grundpflege. Sie ist, wie bei anderen Körperstellen auch, einer der Schlüssel zu einem höhen Wohlbefinden. An den Händen und Füßen sorgt diese auch dafür, dass die Haut weniger schnell einreißt.

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