homöopathische-therapie-psoriasis

Bist du es leid, dass die verwendeten medizinischen Mittel für deine Psoriasis überwiegend die Symptome lindern, aber eben nicht die Ursache der Erkrankung in Angriff nehmen? Dann wäre vielleicht eine homöopathische Therapie, bei der sowohl die Symptome als auch die möglichen Ursachen bei der Behandlung im Vordergrund stehen, eine Überlegung wert. Warum dies so ist und wie die Homöopathie hierbei vorgeht, erfährst du hier.

Gib der Homöopathie eine Chance

Wenn der Begriff „Homöopathie” fällt, stehen wir diesem oftmals etwas skeptisch gegenüber und fragen uns, ob die Behandlungsmethoden bei einer Erkrankung wie der Psoriasis überhaupt hilfreich sind. Denn wenn schon die medizinischen Mittel manchmal ihre Mühe haben, die Erkrankung in Grenzen zu halten, wie sollen das dann nur homöopathische schaffen? Was in jedem Fall für die Homöopathie in diesem Zusammenhang spricht und sie auch von der medizinischen Vorgehensweise unterscheidet, ist, dass sie eine schonende Therapie darstellt und sowohl eine symptomatische als auch ursächliche Behandlung bietet. Das heißt, die Psoriasis wird beim Schopf gepackt. Wie das innerhalb der Homöopathie genau ausschaut, erfährst du hier in unserem Artikel „Ist eine homöopathische Therapie bei Psoriasis ratsam?”. Hiernach kannst du dann auch besser entscheiden, ob eine homöopathische Therapie für dich persönlich in Frage kommt oder eher nicht.

Schlechter Ruf der Homöopathie

Vielleicht hast du auch schon einmal in Betracht gezogen, einen Homöopathen aufzusuchen? Dich dann aber aufgrund eines schlechten Rufes und Vorurteilen nicht getraut, den Termin wahrzunehmen? Noch dazu musst du in vielen Fällen auch in die eigene Tasche greifen, um die Leistungen zu bezahlen. Beides ist nicht ganz von der Hand zu weisen und sicherlich existiert auch das ein oder andere schwarze Schaf in der dieser Hinsicht. Jedoch gibt es eine Menge an qualifizierten Personen, die dich gut beraten und die optimale Behandlung einleiten können. Sprich dich am besten mit deinem Arzt ab und bezieh ihn in dein Vorhaben mit ein. Hör dich am besten auch in deinem Bekannten- und Verwandtenkreis um und frage so nach möglichen Erfahrungen. Auf diese Weise kannst du eine optimale Versorgung deiner Psoriasis gewährleisten.

Die Vorgehensweise der Homöopathie bei Psoriasis

Die Homöopathie hat eine ganzheitliche Betrachtung der Psoriasis zum Gegenstand. Das bedeutet, dass bei der Behandlung nicht nur die Symptome der Erkrankung selbst, sondern auch andere Faktoren berücksichtigt werden. Denn die Schuppenflechte betrifft nicht nur deine Haut, sondern deinen gesamten körperlichen sowie seelischen Zustand. Auf diese Weise möchte man der Ursache auf den Grund gehen und diese vordergründig behandeln. Hierdurch soll eine dauerhafte Besserung der Erkrankung insgesamt erreicht werden.

Da die Auslöser für eine Schuppenflechte sehr unterschiedlich sein können, wird versucht mittels eines Fragebogens die mögliche Ursache für die Psoriasis bei dem Betroffenen zu ermitteln. Die Fragen betreffen daher neben der körperlichen auch die psychische Verfassung. Der Fragebogen dient deinem behandelnden Arzt oder Heilpraktiker dann auch am Ende dazu, einen individuellen und auf deinen Krankheitsverlauf abgestimmten Behandlungsplan mit den passenden Substanzen zu erstellen. Generell werden bei der homöopathischen Vorgehensweise für die Behandlung Mittel in verdünnter Form (Potenz) angewendet, die bei gesunden Menschen Hautreizungen, Rötungen oder die Entstehung von Schuppen verursachen würden.

Welche Mittel kommen bei der Behandlung von Psoriasis infrage?

Innerhalb der Behandlung von Schuppenflechte werden in Abhängigkeit der Beschwerden sowie der Erscheinungsform der Erkrankung verschiedene homöopathische Mittel verwendet. Hierbei werden die Substanzen stets in verdünnter Form vorwiegend als Globuli, Salben oder auch Tropfen verabreicht. Nachfolgend erhältst du einen Überblick über die am meisten eingesetzten Mittel.

Mahonia Aquifolium

Ist deine Haut trocken und spröde, dann wird dein behandelnder Arzt oder Heilpraktiker bei dir das Mittel Mahonia Aquifolium anwenden. Denn es verringert den Juckreiz und wirkt zudem entzündungslindernd.

Berberis Aquifolium

Auch Berberis Aquifolium wird bei trockener und schuppiger Haut verabreicht, und zwar oft in der Potenz D6. Es wird vor allem bei Betroffenen angewandt, die Anzeichen von Erschöpfung und Fahlheit aufweisen.

Hydrocotyle Asiatica

Bei Betroffenen mit stark juckender und verhärteter Haut kommt Hydrocotyle Asiatica zum Einsatz. Es beruhigt die Haut und hat zudem einen entgiftenden Effekt.

Natrium Muriaticum

Ist deine Kopfhaut von Schuppenflechte betroffen, dann ist Natrium Muriaticum hier äußerst hilfreich. Es wird in der Potenz C4 bis C5 eingenommen.

Sepia

Bei Psoriasis im Schambereich, Gesicht oder an Körperfalten eignet sich das homöopathische Mittel Sepia gut. Es wird für gewöhnlich in der Potenz C4 bis C5 verabreicht.

Fazit – Ist eine homöopathische Therapie bei Psoriasis ratsam?

Wenn du also auf der Suche nach einer schonenden Behandlung bist, die nicht nur die Linderung der Symptome deiner Erkrankung zum Ziel hat, sondern auch die Ursache angeht, dann ist die Homöopathie einen Versuch wert. Zudem ist hier im Vergleich zu einer medikamentösen Therapie das Auftreten unerwünschter Begleiterscheinungen sehr unwahrscheinlich. Aber auch wenn vieles für eine homöopathische Behandlung bei Psoriasis spricht, so muss am Ende jedoch jeder für sich selbst entscheiden, ob solch eine Vorgehensweise für ihn oder sie in Frage kommt. Wichtig zu erwähnen ist, dass eine homöopathische Therapie nicht als alleinige, sondern immer als eine ergänzende Therapie zu der medikamentösen erfolgen sollte. Dies ist insbesondere bei einer schweren Psoriasis sehr wichtig. Ferner sollte die homöopathische Behandlung stets von einem qualifizierten Arzt oder Heilpraktiker begleitet werden, da Psoriasis eine chronische Erkrankung ist. Nichtsdestotrotz bietet die Homöopathie Ansätze, die dich in der Behandlung deiner Haut unterstützen können. Warum also nicht einmal den Versuch wagen?