Psoriasis bei Babys

Psoriasis bei Babys stellt sowohl die Eltern als auch die Ärzte vor große Herausforderungen. Nicht nur, weil Neurodermitis der Psoriasis sehr ähnelt, sondern weil Babys sich auch nicht wirklich zu ihrem Leiden äußern können. Daher sind Ärzte besonders gefragt, um herauszufinden, ob die Babys wirklich an Psoriasis leiden. Auch spielen die Eltern eine wichtige Rolle. Sie müssen den Verlauf der Krankheit immer im Auge haben und evtl. bestimmen, ob eine Behandlung gut verläuft oder eben nicht. Im Artikel „Psoriasis bei Babys – Gefahren der Verwechslung“ werden einige Punkte thematisiert, die die Entwicklung und Behandlung von Psoriasis bei Babys behandeln.

Psychischer Druck für Eltern mit Babys mit Psoriasis

Jedem dürfte klar sein, dass Kinder das wichtigste im Leben für Eltern sind. Schon bei einem kleinen Schnupfen leidet man mit und wünscht sich, dass man lieber selber erkrankt anstatt das eigene Kind. Dies ist insbesondere bei einer Erkrankung wie der Psoriasis der Fall, die im Vergleich zu einer Erkältung schließlich viel verheerender und langwieriger ist. Die Psoriasis bei Babys ähnelt vielen anderen Hautkrankheiten, wie etwa der Neurodermitis. Im ersten Moment wissen die meisten Eltern gar nicht, dass es sich vielleicht auch um Psoriasis handeln könnte. Selbst einige Ärzte können die Symptome nicht immer richtig deuten. Der psychische Druck auf die Eltern wird daher immer größer. Man sieht das Baby leiden und kann nicht wirklich viel tun.

Symptome bei Babys mit Psoriasis

Leidet ein Baby an Psoriasis, ist es zu 99,9% eine genetische Veranlagung. Dazu kommt, dass die Psoriasis einen Auslöser haben muss. Sei es Medikamente, Allergien oder eine Infektion. Die Symptome bei Babys unterscheiden sich kaum von denen bei älteren Menschen. Sie verlaufen jedoch eher schleichend und sind daher nicht so leicht zu deuten. Die silberartigen Schuppen können sich nach einer Weile zunehmend vermehren. Und genau dieser schleichende Prozess macht die Diagnose so schwierig. Häufig treten erste Erscheinungen im Windelbereich auf (hier erfährst du mehr dazu). Die Hautreizungen durch Urin und Kot können die Psoriasis fördern.
Deswegen sollte man unbedingt darauf achten, dass sich die Kleinkinder nicht im Windelbereich kratzen. Denn die Hautreizungen lösen einen Juckreiz aus, der für die Babys sehr unangenehm ist. Hinzu kommt, dass die Kleinen leider noch nicht im Stande sind zu kommunizieren. Daher ist eine hohe Achtsamkeit seitens der Eltern äußerst wichtig.

Behandlungsmöglichkeiten bei Babys mit Psoriasis

Die Behandlung von Babys stellt kein leichtes Unterfangen dar. Die meisten Medikamente sind gar nicht für Babys oder Kinder zugelassen, da die körperliche Entwicklung noch nicht abgeschlossen ist. Medikamente nehmen oft Einfluss auf den Stoffwechsel oder andere körperliche Bereiche. Es sollte daher versucht werden, mit natürlichen Cremes die Behandlung zu starten. Dabei müssen die Cremes Feuchtigkeit spenden und mehrmals täglich angewandt werden. Kortisonhaltige Präparate sollten nur im äußersten Notfall benutzt werden. Auch dürfen Eltern hier keinesfalls in Eigenregie handeln. Denn es ist unabdingbar einen spezialisierten Arzt aufzusuchen, um gemeinsam eine geeignete Behandlung für das Babys zu besprechen. Ein Dermatologe ist hier die richtige Wahl.

Fazit – Psoriasis bei Babys – Gefahren der Verwechslung

Zusammenfassend kann gesagt werden, dass Eltern sehr auf das Verhalten ihrer Babys achten sollten. Werden insbesondere gerötete Stellen im Windelbereich sichtbar und kratzt sich das Baby zudem, dann sollte unbedingt ein Arzt aufgesucht werden. Nur er kann genau feststellen, ob es sich um Psoriasis handelt oder nicht. Denn oftmals ist es auch nur eine Windeldermatitis, welche bei Kleinkindern sehr häufig vorkommt. Und auch wenn Psoriasis bei Babys nur sehr selten auftritt, sollten dennoch auch die kleinsten Anzeichen ernst genommen und ärztlich abgeklärt werden.